Unsere neuen Besitzer – gleich eine ganze Gang

Hallo, meine Freunde, da ist wieder Milo. Eigentlich wollte ja Zorro heute schon unbedingt hier seine ganze Lebensgeschichte schreiben. Aber ich hab ihn nochmal davon abhalten können. Lange wird der sich aber bestimmt nicht mehr zurückhalten können…

Marlin hat euch ja letzte Woche von Lilli und ihrer Mama erzählt. Das war ja richtig aufregend. Die letzten Tage hatten wir es dann noch wunderschön miteinander. Und Lillis Mutter redete sogar davon, nächstes Jahr wieder herkommen zu wollen. Wir sind gespannt und würden uns jedenfalls riesig freuen.

Langeweile? Keine Chance

Nachdem Lilli und ihre Mama abgereist waren und auch Amalia ihre Reinigungsarbeit beendet hatte (diesmal hatten wir dabei keine Chance, ins Haus zu flitzen), tat sich mal ein paar Tage gar nichts. Wir vertrieben uns also die Zeit mit Zorro und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Fast wurde uns schon ein bisschen langweilig, als plötzlich gleich zwei Autos ankamen. Und Paul, Marie, Sebastian, Veronika, Silvia, Ben und Sarah mit Bob, einer dicken, sabbernden Bulldogge ausstiegen.

Hilfe, eine Bestie

Oh wie haben wir uns erschrocken. Wegen dem Hund, nicht wegen der vielen Gäste. Immerhin sind wir durch Adamo schon ziemlich vorbelastet, was Hunde betrifft. Und als die Dogge dann auch noch auf uns zu galoppierte (naja, galoppiert ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck bei Bobs Fortbewegungsart), da bekamen wir schon richtig Angst. Mit einem gezielten Sprung auf den Olivenbaum konnten wir uns jedoch vor der Bestie retten. Ok, ganz so gefährlich, wie wir zuerst dachten, war die Situation im Nachhinein doch gar nicht. Denn Bob, so stellte sich dann heraus, war zum Glück ganz harmlos. Er döste meist so für sich hin und ließ Marlin und mich in Ruhe.

War das ein Spaß

Unsere Woche begann nun also nicht wie üblich mit 1 oder 2 neuen Besitzern, sondern gleich mit 7 (plus Hund)! Also falls ihr euch gewundert habt, warum ihr solange nichts von uns gehört habt… jetzt wisst ihr ja Bescheid…
Obwohl es mit den viele Leuten ziemlich chaotisch im Haus ablief, kann ich euch sagen: Marlin und ich hatten richtig viel Spaß. Rund um die Uhr war hier was los und wir alle hatten immer viel zu Lachen. Und auch Futter und Streicheleinheiten gab es zur Genüge. Beim abendlichen Grillen bekamen wir leckere Fleischstücke und irgendjemand hatte stets zumindest eine freie Hand, um uns das Fell hinter den Ohren zu kraulen. Zusätzlich bekamen wir von Sarah auch noch täglich Futter. Zwar nur das von Bob, aber na gut, wir wollen ja nicht unverschämt werden.

Sie machten die Nacht zum Tag

Zugegeben, etwas speziell waren unsere neuen Gäste schon. Zum Beispiel wunderten wir uns anfangs darüber, wie diese 7 Personen samt Hund in unserem Haus Platz haben sollten. Vor allem auch, weil es ja gar nicht genügend Betten für alle gab. Aber dafür entwickelten sie ihre eigene Strategie: Sie blieben die Nacht über einfach munter, machten also die Nacht zum Tag (den Spruch hab ich neu gelernt :-)) und schliefen dann tagsüber am Strand. Um dieses Pensum auch wirklich durchzuhalten, mussten unsere Freunde ziemlich viel trinken. Und so begannen sie vorsorglich bereits ab dem späteren Nachmittag damit.

Grillfleisch versus Schönheitsschlaf

Eine der Nebenwirkungen dieser Getränke war, dass unsere Gäste in der Nacht dann nicht nur munter, sondern auch ziemlich laut waren. Marlin und ich hatten damit kein Problem. Wir sind als Katzen ja sowieso nachtaktiv. Und da hier oben sonst eh keiner wohnt… Halt, Stopp, einer hat sich natürlich schon furchtbar aufgeregt. Zorro kam vor Wut schnaubend am zweiten Abend vorbei, um sich über den Lärm zu beschweren. Er wäre immerhin nicht mehr der jüngste und bräuchte nachts unbedingt ein paar Stündchen Schönheitsschlaf…. Wir (und das Grillfleisch) konnten sein Argument dann offenbar entkräften. Denn er beschloss, hier zu bleiben. (Und unter uns: Man braucht sich Zorro ja nur mal anzusehen, genügend Schönheitsschlaf war ihm doch noch nie so wichtig).

Jetzt aber ab ins Bett

So kam es, dass dann auch Zorro alle darauffolgenden Abende gerne zu unseren Feiern vorbeikam. Wir hatten alle viel Spaß und haben es sehr genossen: die Gäste Essen und Wein und wir Fressen und Streicheleien.
Und unser Vielschwätzer Zorro? Der fand in Bob einen wahrlich geduldigen Zuhörer seiner wilden Katzengeschichten.

Vor 10 Minuten sind die Ocean´s Seven nun abgereist. Zorro hat sich auch verzogen, Marlin schnarcht unterm Rosmarin und ganz ehrlich ich brauch jetzt auch mal eine Mütze (Schönheits)-Schlaf…

Euer Milo

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